Honorarkalkulation oder was ist meine Arbeit eigentlich wert?

HonorarkalkulationVielleicht die wichtigste Frage, die sich jedem, der sich selbständig machen möchte, gleich zu Anfang stellt, ist die Frage nach dem Wert seiner Arbeit bzw. dem Preis seiner Leistung – die Honorarkalkulation. Bevor man anfängt, Kollegen zu fragen oder die Marktsituation zu analysieren ist es überaus sinnvoll zu überlegen, wieviel man eigentlich verdienen muss, um nicht nur kostendeckend, sondern auch gewinnbringend zu arbeiten.
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Der Übersetzer

Der Übersetzer (Homo sapiens translator) gehört zur Spezies Mensch aus der Familie der Menschenaffen (Hominidae). Mit dem gemeinen Menschen (Homo sapiens) verbindet ihn eine lange Evolutionsgeschichte. Im Laufe der Jahrhunderte hat er jedoch gewisse Eigenarten entwickelt, die ihn deutlich von seinen übrigen Artgenossen unterscheiden. Weiterlesen

Irren ist menschlich

FehlerJeder macht Fehler. Auch der Sorgfältigste übersieht einmal etwas. In dem ein oder anderen Buch, das ich bisher übersetzt habe, das von mir mehrmals Korrektur gelesen wurde, bevor ich es dem jeweiligen Verlag zurückgegeben habe, finde ich, jedenfalls in der ersten Auflage, gelegentlich noch einen übersehenen Fehler. Manchmal ist es nur ein Komma. Weiterlesen

Auch Zeichen wollen übersetzt werden

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Sprachen unterscheiden sich nicht nur in ihren Worten, sondern auch in ihren typographischen Regeln. Daran, ob jemand diese unterschiedlichen Regeln beherrscht, erkennt man dann möglicherweise auch den Profi. Wobei ich gerne zugebe, dass man hier leicht durcheinander kommen kann. Deswegen also hier eine kleine Aufstellung über die wichtigsten Unterschiede, Weiterlesen

Aller Anfang ist schwer – 10 Tipps für den Einstieg in die Selbständigkeit

Schreibversuch

Jeder hat irgendwann einmal angefangen. Die meisten wissen wahrscheinlich auch noch, dass das nicht immer wirklich einfach war. Als ich mich 1996 selbständig gemacht habe, gab es noch kein Internet. Die Aufträge kamen mit der Post, per Fax auf Thermopapier oder, wenn es ganz modern zuging, per Modem. Literaturübersetzungen wurden per Diskette an den Verlag zurückgeschickt, die Fahnen kamen auf Papier und nicht per pdf-Datei. Allerdings gab es auch damals schon Stammtische und Berufsverbände. Recherchieren musste ich hingegen in der Uni-Bibliothek. In den letzten 20 Jahren ist vieles einfacher geworden. Eines aber hat sich seit damals nicht verändert: als Anfänger steht man meist erst einmal ziemlich alleine da. Weiterlesen

Jeder Text ist anders

Text-altJeder Text ist anders, ebenso wie jede Zielgruppe. Damit stellt jeder Text aber auch eigene Anforderungen an seinen Übersetzer. Es geht gewissermaßen um das Schwierigkeitsniveau der einzelnen Texte, das natürlich in gewisser Weise auch den Preis bestimmt. Je schwieriger der Text, desto aufwändiger die Übersetzung und desto mehr Zeit wird dafür benötigt.
Hierzu vorab eine Anmerkung. Manche Kollegen bieten ihren Kunden an, eine Übersetzung gewissermaßen in der „Rohfassung“ zu liefern. Weiterlesen

Geschütztes schmales Leerzeichen in Word einfügen

Word 2013Word kennt zwar das geschützte Leerzeichen (also ein Leerzeichen, das dafür sorgt, dass an dieser Stelle kein Zeilenwechsel eingefügt wird), dieses ist aber unter Umständen unterschiedlich groß, insbesondere bei der Verwendung von Blocksatz. Deswegen gibt es noch das geschützte schmale Leerzeichen (engl.: thin space), das eine feste Breite besitzt. Weiterlesen

Google lässt grüßen …

Google

oder warum Übersetzen eben doch gelernt sein will

Kürzlich hatte ich ein interessantes Erlebnis.
Es begann damit, dass ich einen Newsletter erhielt. Und zwar von einem französischen Reiseveranstalter, über den wir für unsere diesjährigen Herbstferien ein Ferienhaus gemietet hatten.
Dieser Newsletter war, freundlich ausgedrückt, eine Katastrophe. Er enthielt nicht einen einzigen korrekt formulierten Satz. Kleine Kostprobe gefällig? Weiterlesen

Was ist eigentlich … ein „compromis de vente“?

IMG_0377Ein Begriff, dem ich in meinen Übersetzungen immer wieder begegne, ist der des compromis de vente. Die allgemein übliche Übersetzung – auch unter Juristen und in der einschlägigen Literatur – ist „Vorvertrag“. Allerdings stellt sich die Frage, ob diese Übersetzung dem französischen Rechtsprinzip, das sich hinter einem compromis de vente verbirgt, tatsächlich gerecht wird oder – falls dies nicht der Fall sein sollte – wie man diesen Begriff gegebenenfalls besser übersetzen könnte. Weiterlesen

Sie wollen über den Preis reden …?

Ok, wenn jemand eine Übersetzung einkaufen möchte, nachdem er ein Angebot erhalten hat, dann hat er durchaus das Recht, mit dem Übersetzer oder der Übersetzerin darüber zu diskutieren. Das ist ok. Und ich kann ja beispielsweise zu dem Schluss kommen, dass ich schlussendlich doch nur wissen möchte, was der Text so ungefähr inhaltlich aussagt. Warum nicht? Weiterlesen